85 Jahre gut gebaut

Traditionsunternehmen feierte 85-jähriges Jubiläum

Das Bauunternehmen Konrad Schweikert feierte am 14. September 2013 sein 85-jähriges Jubiläum. Rund 350 Gäste begingen das freudige Ereignis auf dem Firmengelände des Familien-Unternehmens. Warum gerade dieser “unrunde” Geburtstag gefeiert wurde, beantwortete Michael Kaltenbach, Geschäftsführer und Urenkel des Firmengründers: „Weil uns einfach nach Feiern zu Mute war“.

Die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold Schick nahm “den Ball” in ihrem Grußwort auf: „Wer gut arbeitet, der soll auch gut feiern.“ Wie es dem Stil der Firma Konrad Schweikert entspricht, feierte man in gemütlicher und familiärer Atmosphäre. Zu den Gratulanten gehörten auch Thomas Möller, Geschäftsführer des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden, und Joachim Wohlfeil, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe.

Durch das kurzweilige Programm führte SWR-Moderator Winnie Bartsch. Er interviewte Menschen, die das Unternehmen viele Jahre lang begleitet haben, zum Beispiel Ursula Kaltenbach und Doris Moser. Die beiden sind die Enkelinnen des Firmengründers und die Mütter der heutigen Geschäftsführer Michael Kaltenbach und Steffen Moser. Auch langjährige Mitarbeiter wurden geehrt. Am längsten dabei ist Josef Böser – über 47 Jahre. Als er seinen Dienst im Unternehmen antrat, war Ludwig Erhard Bundeskanzler.

Das Programm im Festzelt wurde durch Angebote im Freien ergänzt. Die Unternehmens-Geschichte war auf mehreren Schautafeln dargestellt, eine Leistungsschau informierte über die eingesetzten Technologien, insbesondere im Bereich Rohrleitungsbau. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Ferngesteuerte Miniatur-Baumaschinen waren im Einsatz, kleine und große Gäste konnten am Bagger ihr Geschick zeigen oder am “Hau den Lukas” ihre Kräfte messen.

Das Bauunternehmen Konrad Schweikert wurde von Franz Xaver Schweikert im Jahr 1928 als Maurerbetrieb gegründet. Dessen Sohn Konrad übernahm 1937 den Betrieb und gab dem Unternehmen seinen heutigen Namen. Dieser wurde im Zweiten Weltkrieg als vermisst gemeldet. Fortan leitete seine Frau Emma den Betrieb und übergab diesen 1965 an ihren Schwiegersohn Otto Kaltenbach. Viel zu früh starb dieser 1990 bei einem Unfall. Sein Sohn Michael übernahm die Geschäfte. Neben diesem führt heute mit Steffen Moser ein weiterer Urenkel des Firmengründers das Unternehmen, das etwa 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

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